
Eine Runde mit der "Wilden Maus", bevor´s im Festzelt politisch zur Sache ging

Eine Runde mit der "Wilden Maus", bevor´s im Festzelt politisch zur Sache ging
Bevor es ins vollbesetzte Jungbräuzelt in Abensberg ging, besuchte Christian Ude auf dem Gillamoos noch einige Schausteller auf dem niederbayerischen Volksfest. „Hier gibt´s ja auch die „Wilde Maus“ war Christian Ude ganz begeistert, als er seine Lieblings-Achterbahn vom Münchner Oktoberfest in Abensberg entdeckte. Und sogleich verkündete er: „Bevor wir ins Festzelt gehen, fahren wir noch eine Runde“. Mit an Bord waren die Landtagskandidatin Ruth Müller, Bundestagskandidat Harald Unfried und der Abensberger SPD-Vorsitzende Thomas Schug. Ude erwies sich als kundiger Kenner der Achterbahn und kommentierte jede Kurve und jeden steilen Abhang – ein sichtliches Vergnügen war die Fahrt für alle Beteiligten!
Beim politischen Schlagabtausch zum Gillamoos-Montag hat der Spitzenkandidat der bayerischen SPD dann aber auch verdeutlicht, dass er nicht nur zum Vergnügen hier ist, sondern mit dem Ziel, den Menschen klar zu machen, dass Bayern eine andere Regierung verdient hat.
Hart ging er mit der vermeintlichen Finanzkompetenz der CSU ins Gericht, das Landesbankdebakel haben alleine die Herren Stoiber, Beckstein, Falthauser und Huber zu verantworten. In der Folge sei die Schuldenlast unter der CSU um 9 Milliarden gestiegen, da solle man doch nicht so tun, als würde man Bayern schuldenfrei machen, so Christian Ude.
Eine klare Absage erteilte Christian Ude einer PKW-Maut, die im übrigen auch von Angela Merkel abgelehnt wird, wie sie im TV-Duell gegenüber Peer Steinbrück zum Ausdruck brachte.
Seehofers PKW- Maut sei nichts anderes als eine Sondersteuer für Pendler, denn dadurch würden die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer belastet, die im ländlichen Raum wohnen und zur Arbeit pendeln. Ude bezeichnete es als „moralische Verkommenheit, bewusst die Unwahrheit zu sagen“, denn eine PKW-Maut nur für Ausländer sei europarechtlich nicht durchzusetzen.
In seiner rund 60minütigen Rede sprach Christian Ude auch den Bildungsmurks an, den die CSU in den letzten Jahren mit der Einführung der R6, der verkürzten Gymnasialzeit durch das G8 und die Umbenennung der Hauptschulen in Mittelschulen vollbracht habe. Aus Schülern seien Fahrschüler gemacht worden, der Leistungsdruck steige und die Unzufriedenheit mit dem bayerischen Bildungssystem wachse. „Ich appelliere an Eltern, an Arbeitnehmer, an Autofahrer, die eigenen Interessen zu wählen! Wenn sie das tun, können wir dem 15. September voller Optimismus entgegensehen“, so Ude abschließend unter dem Applaus der Besucher des 700. Gillamoos-Festes.
Homepage Ruth Müller