SPD Adlkofen

Mischanbau von Mais kann ökologisch und ökonomisch sinnvoll sein

Veröffentlicht am 01.10.2019 in Landwirtschaft & Forsten

Bei einem vor-Ort-Termin an der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising informierte sich die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD Landtagsfraktion, Ruth Müller, über die Möglichkeit des Mischanbaus von Mais. Besonders in Mischung mit Stangenbohnen zeigt der Anbau erfolgversprechende Ansätze, um beispielsweise den Proteingehalt im Futter zu steigern. Frau Dr. Darnhofer von der LFL stellte klar, dass es noch einiger Versuche bedarf, um die richtigen Sorten bei der Stangenbohne zu finden.

„Der Mischanbau kann dazu beitragen, die Proteinlücke bei der Rinderfütterung weiter zu schließen und gleichzeitig durch die lange Blühphase das Nahrungsangebot für Insekten in der trachtarmen Zeit zu verbessern. Dies kann dazu führen, dass das schlechte Image des Maisanbaus in der Bevölkerung verbessert wird!“, stellte Müller fest. Aktuell zeigen die Versuche ein Ertragspotenzial von rund 90 Prozent gegenüber dem reinen Maisanbau sowie einen höheren Proteingehalt in der Silage.

 

Die Landshuter Abgeordnete fordert eine Förderung des Anbaus über das Kulturlandschaftsprogramm und eine Forschungsoffensive in weiten Teilen Bayerns, um die verschiedenen Anbaubedingungen zu erforschen.

 

Bildunterschrift, v. li. n. re.:

Josef Kollmannsberger (parlamentar. Berater für Landwirtschaftspolitik der SPD Landtagsfraktion), Ruth Müller, MdL (agrarpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion), Dr. Birte Darnhofer (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft)

 

Homepage Ruth Müller