
SPD-Landtagsabgeordnete besuchen Forensik am Bezirksklinikum
Mainkofen/München. Die niederbayerischen Landtagsabgeordneten wollten sich ein eigenes Bild über die Forensische Klinik am Standort Mainkofen machen. Daher besuchte eine Abordnung um MdL Johanna Werner-Muggendorfer die Einrichtung.
Chefarzt und Maßregelvollzugsleiter Dr. Johannes Schwerdtner begrüßte im Beisein von Krankenhausdirektor Gerhard Schneider die Besucher. Den Anstoß zur Besichtigung hatte Ewald Strasser gegeben. Dieser stellte die Bedeutung der Psychiatrischen Klinik für die Region heraus, die, wie er betonte, einen exzellenten Ruf besitze. Als Angehöriger eines Betroffenen hatte er sich persönlich davon überzeugen können, welch gute Arbeit hier am Patienten gleistet werde. Dr. Schwerdtner verwies auf die Besonderheit der Maßregelvollzugseinrichtung, die besonderen Bedingungen der Langzeitunterbringung bei straffällig gewordenen Patienten und die Möglichkeiten der Behandlung durch psychiatrisch-phamakologische Methoden. Bei dem Einblick in die Gegebenheiten vor Ort begleiteten Michael Zehrer, zuständig als Bereichsleiter für die Pflegenden innerhalb der Forensischen Klinik sowie Raimund Völkl als Leiter der Arbeitstherapie die Gruppe. Das Arbeiten mit den Fähigkeiten der Betroffenen, Wertschätzung (z.T. erstmalig) für geleistete Anstrengung erfahren, lobende Verstärkung von Fähigkeiten: all dies wirkt sich positiv auf die Resozialisierung aus. Viele der Patienten erhalten hier die Möglichkeit, einen Schulabschluss nachzuholen, bzw. eine Berufsausbildung anzufangen oder auch abzuschließen.
Bei einem abschließenden Mittagessen gab es noch reichlich Gesprächsbedarf. „Wir sind sehr dankbar dafür, dass es dies Einrichtung gibt“, zeigte sich Johanna Werner-Muggendorfer beeindruckt. Der Einladung gefolgt waren Ruth Müller MdL, Ewald Straßer, Florian Huber, Inge Slowik und Robert Kröll.