SPD Adlkofen

Kulturfonds Bayern 2026: Vier Projekte aus Landshut profitieren

Veröffentlicht am 29.04.2026 in Allgemein

Ruth Müller, MdL, freut sich mit Kulturschaffenden über Verdopplung der Fördersumme für Niederbayern

Gute Nachrichten für die Kulturszene in Landshut: Auch im Jahr 2026 fließen wieder Mittel aus dem Kulturfonds Bayern in die Region. Und zwar mehr als viermal so viel wie im vergangenen Jahr: nämlich insgesamt 175.200 Euro. Dies teilt die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit. Unterstützt werden mit dem Geld vier Projekte aus den Bereichen Museen, Musikpflege und zeitgenössische Kunst. „Landshut zeigt einmal mehr, wie vielfältig und lebendig unsere Kulturlandschaft ist. Es freut mich sehr, dass dieses Engagement mit einer so starken Förderung honoriert wird. Das ist ein wichtiges Signal für alle Kulturschaffenden in unserer Region“, freut sich Ruth Müller für die Kulturschaffenden.

Den größten Anteil erhalten mit 97.700 Euro die Landshuter Hofmusiktage, die bereits in den Vorjahren umfangreich gefördert wurden. Um für diese Konzertreihe, die vom 12.06 bis 19.07.2026 stattfindet, auch jüngeres Publikum zu begeistern, haben die Veranstalter das Konzept um einige innovative Programme erweitert. So gibt es unter anderem einen Poetry-Slam-Wettbewerb und das Projekt „Hip Hop meets Alte Musik“. Auch die Zusammenarbeit mit Musikschaffenden aus der Region und München wurde ausgebaut. „Gerade die Verbindung von Tradition und neuen Ideen macht Kulturangebote attraktiv – besonders für junge Menschen oder diejenigen, die sonst vielleicht nicht klassische Konzerte oder Theateraufführungen besuchen. Die Landshuter Hofmusiktage zeigen eindrucksvoll, wie kulturelles Erbe modern und offen weiterentwickelt werden kann“, stellt die Landtagsabgeordnete fest.

Ebenso unterstützt der Kulturfonds zwei Sonderausstellungen in Landshut: „Slavko Oblak“ in der Heiliggeistkirche mit 43.800 Euro und „Boxclub SC Bavaria 20“ im LANDSHUTmuseum mit 25.600 Euro. Ziel der Organisatoren ist es, mit den oft verbreiteten negative Ressentiments bezüglich des Boxsports aufzuräumen und stattdessen einen breiteren Kontext mit seiner geschichtlichen, politischen, sozialen, aber auch künstlerischen Rolle herzustellen. Neben der Ausstellung sind auch Workshops sowie die Zusammenarbeit mit Schulen geplant. Die retrospektive Ausstellung zum Leben und Schaffen des mittlerweile 92-jährigen Künstlers Slavko Oblak kann noch bis zum 7. Juni besucht werden.

Im Bereich „zeitgenössische Kunst hat die Jury des Kulturfonds für die temporäre Kunstausstellung „Kunst an der Isar“ 8.100 Euro bewilligt. Insgesamt 14 Künstlerinnen und Künstler konnte der gleichnamige Verein für das Projekt gewinnen, die den stadtprägenden Fluss vom 27. Juni bis 23. Juli in ein erlebbares Kunstareal verwandeln werden. „Kultur schafft neue Perspektiven und bringt Menschen miteinander ins Gespräch. Genau deshalb sind Ausstellungen so wertvoll – sie verbinden Geschichte, gesellschaftliche Fragen und kreative Ausdrucksformen auf besondere Weise“, so Müller.

Insgesamt stehen im Jahr 2026 knapp 5 Millionen Euro und damit rund 50.000 Euro mehr als 2025 aus dem Kulturfonds Bayern zur Verfügung. Der Anteil für Niederbayern hat sich dabei von 250.700 Euro auf gut 500.000 Euro verdoppelt. „Das ist ein tolles Signal für alle aus der hiesigen Kunstszene. Kultur ist kein Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts – und sie verdient verlässliche öffentliche Unterstützung“, betont die Abgeordnete.

Homepage Ruth Müller