SPD Adlkofen

Kreistagskandidaten in Velden nominiert

Veröffentlicht am 12.08.2013 in Ortsverein

Michael Koch, Dominik Karl, Ruth Müller, Florian Sterr und Bürgermeister Gerhard Babl

Bürgermeisterkandidat Florian Steer soll auch in den Kreistag einziehen

Auf der letzten Mitgliederversammlung stellte der SPD-OV die Weichen für die kommenden Wahlen. Bestimmt wurden die Delegierten zur Aufstellung der Kreistagsliste. Gewählt wurde Gerhard Babl, Florian Steer und Michael Koch.

Die Genossen aus Velden hatten zur Versammlung auch die Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller, eingeladen, um mit ihr die weiteren Schritte für die Kommunalwahl abzustimmen. „Für uns ehrenamtliche Politiker, die wir auch noch beruflich eingespannt sind, werden die nächsten Wochen und Monate zu einer großen Herausforderung, um alle Termine und Veranstaltungen zu koordinieren“ stellte die 46jährige Kommunalpolitikerin aus Pfeffenhausen fest. Nicht nur, dass derzeit der Focus auf die Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahlen gerichtet sei, gleichzeitig gelte es, die Kommunalwahlen in den Gemeinden und im Landkreis sowie die Europawahl vorzubereiten. Gerade im südlichen Landkreis Landshut seien weiterhin alle Anstrengungen nötig, die hervorragende Einrichtung des Vilsbiburger Krankenhauses auf Dauer zu erhalten. Deshalb müsse auch im neuen Kreistag wieder die SPD aus Velden vertreten sein, um für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den sozialen Belangen des Landkreises Partei zu ergreifen. In den letzten Jahren seien einige wichtige Weichenstellungen getroffen worden, so Müller. Mit dem einzigen Hospiz Niederbayerns, das in Vilsbiburg angesiedelt werden konnte und dem Neubau des Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg habe man den Standort gestärkt. Ein leidiges Thema sei jedoch die Krankenhausfinanzierung und vor allem die mangelnde Facharztversorgung im ländlichen Raum, sagte Müller.

Für die Veldener SPD tritt der junge dynamische Zimmerermeister, staatl. geprüfte Bautechniker und Betriebswirt Florian Steer als Bürgermeisterkandidat an. Er sei - wenn ihm die Bürger das Vertrauen schenken - bereit als Nachfolger für Gerhard Babl dessen Arbeit für die Bürger Veldens fortzuführen.

Florian Steer stellte sich den Mitgliedern kurz vor und umriss seine Ziel im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister:

„ Ich möchte, dass die Gemeindeverwaltung sowie die gemeindlichen Betriebe und Einrichtungen gut, harmonisch und effektiv im Sinne der Bürger zusammenarbeiten, dass das Arbeitsklima passt und die Gemeinde Velden nach außen einen guten Ruf hat. Bürgernähe, Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sollen von den Beschäftigten der Gemeinde gelebt und an die Bürger weitergegeben werden.

Natürlich sind mir auch die Vereine der Gemeinde Velden wichtig. Als Vereinsmensch kennt man die Sorgen und Probleme, die nahezu bei jedem Verein auftreten. Nachwuchsmangel, zu wenig Freizeit, anderer Freundeskreis usw.
Die Vereinskultur zu erhalten und zu fördern, habe ich mir auch als Aufgabe gesetzt. Ich versuche jetzt schon, in den Vereinen, denen ich selbst angehöre, das Zusammenspiel von Jung und Alt zu stärken und voranzutreiben. Nur generationsübergreifend sind Vereine stark und können eine Stütze der Gesellschaft sein. Für unsere Kommune ist es daher wichtig, dass ein breit gefächertes Angebot – auch mit einer gut funktionierenden Kinder- und Jugendförderung - allen Mitbürgern vorliegt. Dazu gehört natürlich auch ein Jugendtreff.

Ein weiterer Punkt, mit dem ich mich beschäftigen werde, ist unsere Gemeinde lebens- und liebenswert für die ältere Generation zu erhalten. Hier wurde ja in der Amtszeit von Gerhard Babl bereits viel geleistet, ich werde mich im Anschluss daran mit dem bereits angestoßenen Thema des betreuten und altersgerechten Wohnens weiterhin beschäftigen. Aufgrund des demographischen Wandels dürfen wir hier nicht nachlassen und müssen bestrebt sein, für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger eine Anlaufstation bieten zu können, wenn sie kurzfristig pflegebedürftig werden oder betreutes Wohnen in Anspruch nehmen müssen.

Ich werde aber auch den Bereich der Kinderbetreuung nicht aus den Augen verlieren, wir müssen einfach Plätze bieten, das den Eltern ermöglicht, die Kinder in qualifizierte Hände geben zu können, um ihrer Arbeit nachzugehen.

In vielen Kommunen werden Projekte ausgelagert bzw. fremd vergeben. Dies gilt für die Energieversorgung, Abfallentsorgung, Abwasserwerke, aber auch für die Trinkwasserversorgung. Ein großes Anliegen ist es mir, unser aller Trinkwasser weiterhin aus unseren eigenen Brunnen zu gewinnen. Das Gemeindegebiet Velden verfügt über hochwertiges und wohlschmeckendes Trinkwasser und das soll auch in Zukunft so bleiben. Es ist ein Stück Lebensqualität, das es unbedingt gilt zu pflegen und zu erhalten.

Über einen Punkt in unserem Markt bin ich nicht sehr glücklich, das sind die Schließungen der marknahen Einkaufsgelegenheiten, z.B. den Supermarkt EDEKA. Langfristig sollte hier eine Lösung im Sinne der vielen – zum Teil älteren – im Marktgebiet wohnhaften Bürger gefunden werden. Auch dies, auch um einer „Vereinsamung“ des Marktes entgegen zu wirken, ist ein Punkt den ich mir zum Ziel gesetzt habe.

Als Betriebswirt habe ich natürlich auch die finanzielle Seite des Marktes Velden durchaus im Blick. Mir ist bewusst, dass nicht alles, was wir uns wünschen, auch umgesetzt werden kann. Die Investitionen müssen so gewählt werden, dass die Bürgerwünsche optimal erfüllt werden können und auch freiwillige Leistungen an Vereine, Kindergarten, Schule, Feuerwehr etc. noch zu leisten sind zum Wohle aller!

Auf den neuen Bürgermeister kommen trotz der 18-jährigen hervorragenden Vorarbeit von Gerhard Babl trotzdem noch viele und wichtige Aufgaben zu. Ich werde mich dieser Herausforderung gerne stellen und bitte um das notwendige Vertrauen der Bürger von Velden für dieses Vorhaben.

Homepage Ruth Müller