SPD Adlkofen

Konstruktiv, aber kritisch

Veröffentlicht am 06.03.2020 in Kommunalpolitik

SPD Ergolding schließt Wahlkampf mit Gästen aus Stadt und Landkreis ab

Ergolding. Zum Wahlabschluss konnte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Philipp Buchta neben dem Ergoldinger Bürgermeisterkandidaten Joachim Czichon, auch die OB-Kandidatin aus Landshut Patricia Steinberger, Landratskandidatin MdL Ruth Müller und den Sprecher der Kreistagsfraktion Sebastian Hutzenthaler begrüßen. Zunächst ging Joachim Czichon auf die Schwerpunkte der SPD in der Marktgemeinde ein: sozialer Wohnungsbau, verbesserter ÖPNV und gebundene Ganztagsschule. Diese Themen spiegeln sich auch in den Programmen der Stadt- und Kreis-SPD. So stehe beispielsweise Wohnungsbau auch bei der „OB-Kandidatin, die Ergolding nicht eingemeinden will“ ganz oben auf der Agenda. Weiter Einsatz für 365-Euro-Ticket Ruth Müller erinnerte daran, dass bereits im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern das 365-Euro-Ticket versprochen wurde. Allerdings habe sich das als Mogelpackung herausgestellt, denn nun solle es nur in den Großräumen München, Augsburg und Nürnberg eingeführt werden. Als SPD-Kreistagsfraktion haben wir deshalb beantragt, dass der Landkreis Landshut sich für das Modellprojekt bewirbt, um das 365-Euro-Ticket auch im ländlichen Raum in Niederbayern einzuführen. Leider habe es dafür keine Mehrheiten im Kreistag gegeben, bedauerte Müller die Ablehnung. „Unsere Schüler zahlen ab der elften Klasse beispielsweise 440 Euro für die Fahrt von Pfeffenhausen ins Gymnasium nach Furth“, so Müller. Und mit diesem Ticket würden die Kinder nicht mal nach Landshut ins Kino kommen, während dieselben Jugendlichen im Großraum München für 365 Euro von Moosburg bis an den Ammersee fahren könnten. Deshalb will die SPD in Stadt und Landkreis Landshut auch nach dem 15. März in den neugewählten Parlamenten einen neuen Vorstoß unternehmen, um das 365-Euro-Ticket einzuführen, waren sich die beiden Spitzenkandidatinnen aus Stadt und Landkreis Landshut, Patricia Steinberger und Ruth Müller, MdL einig. Sebastian Hutzenthaler erläuterte kurz die Arbeit und die Erfolge der SPD-Fraktion in den vergangenen sechs Jahren. So sei die Gesundheitsregion Landshut, die für eine bessere Vernetzung aller im Gesundheitsbereich tätigen Akteure sorge, auf Antrag der SPD zustande gekommen. Das könne gerade jetzt bei der Bewältigung der „Corona-Krise“ von großem Vorteil sein. Derzeit sei man daran, die Weichen zu stellen für eine bedarfsgerechte Ausweitung des schulischen Angebots im Bereich Gymnasien und Realschulen, eventuell durch den Bau eines neuen Schulzentrums für beide Schularten. „Wir werden weiterhin konstruktiv, aber kritisch mit den anderen Fraktionen zusammenarbeiten, um unsere Ideen zu verwirklichen“, so Hutzenthaler.

Homepage Ruth Müller