
Zur Festveranstaltung des SPD-Ortsvereins Schmidgaden zu 25 + 2 Jahre beehrte die Generalsekretärin der BayernSPD, Ruth Müller, MdL, die Genossinnen und Genossen und zollte dem kleinen, aber aktiven Ortsverein ihre Anerkennung und ihren Respekt für die geleistete Arbeit.
Voll des Lobes waren die Grußwortredner in ihren Beiträgen. Sie erinnere sich noch sehr genau, sagte Marianne Schieder, MdB, als Lydia Schimmer damals auf sie zugekommen sei, um einen Ortsverein in der Gemeinde Schmidgaden zu gründen. Gemeinsam mit der Starthilfe durch die damalige SPD-Landesvorsitzende Renate Schmidt habe man es geschafft, erstmals zur Kommunalwahl 1996 als SPD anzutreten.
Altlandrat Volker Liedtke schloss sich diesem Dank an: Die Gründung des Ortsvereins 1996 wenige Wochen vor seiner ersten Wahl zum Landrat des Landkreises sei etwas ganz besonderes gewesen.
„Der SPD-Ortsverein hat sich in unserem Gemeindeleben etabliert“, so Bürgermeister Deichl. Er hob besonders die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat hervor und dankte der SPD für das „vertrauensvolle Miteinander zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger“.
Die Generalsekretärin und Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Landshut griff diesen Gedanken auf: Gerade in einer Zeit, in der sogar Politiker infrage stellen würden, in einer Demokratie zu leben, sei es sehr wichtig, ehrenamtlich engagierten Menschen in sämtlichen Bereichen für ihre Arbeit zu danken!
Dazu Müller wörtlich: „Unser Land lebt davon, dass es bei uns so viele Menschen gibt, die mehr machen, als sie müssten. Dafür mein ganz großer Respekt und aufrichtiger Dank!“
Weiter ging Müller auf die große Bedeutung der SPD für Bayern ein. „Ohne die SPD gäbe es den Freistaat Bayern nicht“, so Müller. Ebenso zeichne für die Bayerische Verfassung der Sozialdemokrat Wilhelm Hoegner verantwortlich: „Diese Verfassung ist ein Plädoyer für das Freiheitliche, aber auch ein Plädoyer für das Soziale, für soziale Gerechtigkeit, das soziale Miteinander. Zu oft aber klaffen heute zwischen Verfassungstext und Verfassungswirklichkeit große Lücken. Zu oft wird in der heutigen Politik das Gemeinwohlprinzip missachtet, statt geachtet.“, merkte Müller kritisch an.
Daher gehe es der SPD seit 131 Jahren darum, soziale Politik für Bayern zu gestalten. Müller sagte in Hinblick auf die Landtagswahl am 8. Oktober, dass die SPD mit Spitzenkandidaten Florian von Brunn sowie einem starken Regierungsprogramm gut gerüstet sei.
Ebenso sprach sie dem Landtagskandidaten Peter Wein Respekt für dessen Arbeit zu: „Ich würde mich sehr freuen, wenn der Peter im Landtag sitzen würde. Wir kennen uns lange, ich schätze ihn sehr“, so Müller.
Kreisvorsitzender Peter Wein merkte in seinem Redebeitrag an, dass der Landkreis Schwandorf der SPD sehr viel zu verdanken habe. Das Beispiel des anwesenden Hans Schuierer und der WAA zeige, dass man sich auch gegen eine scheinbar übermächtige Staatsmacht stellen müsse, wenn es nötig ist.
Nach einem weiteren Grußwort von Karin Frankerl wurden langjährige Mitglieder geehrt: Von der ersten Stunde an dabei sind die erste und noch immer amtierende Vorsitzende Lydia Schimmer, Gertraud Scharf, Georg Rottenkolber und Franz Probst. Ebenso wurde Katharina Bauer für ihre Treue zur Partei ausgezeichnet.
„Wir wollen auch weiterhin Politik für Schmidgaden und in der SPD gestalten“, so Gemeinderat Martin Bauer in seinem Schlusswort. Er wolle als junger Mensch für die Demokratie einstehen und er wünsche noch mehr junge Menschen, die bereit sind, sich in einer demokratischen Partei zu engagieren.