
Ruth Müller, MdL, besuchte Neufahrner „GemüseAckerdemie“
„Gesunde Ernährung muss im Alltag selbstverständlich sein“, stellte die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei ihrem Besuch an der Realschule Neufahrn fest. Müller ist sowohl im Ausschuss „Gesundheit und Pflege“ als auch im Landwirtschaftsausschuss für die Fachbereiche „Ernährung“ zuständig und wollte sich deshalb vor Ort ein Bild von der einzigen Schule im Landkreis Landshut machen, die an dem Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ teilnimmt. Das Konzept wurde in Potsdam von einem gemeinnützigen Verein entwickelt, berichtete Markus Heinle, der eigentlich Mathematik und Sport unterrichtet. Gärtnern sei sein Hobby und die Leidenschaft habe er in die Schule mitgebracht und in Schulleiter Hermann Schneider einen Unterstützer gefunden.
Mit der fünften Klasse der Ganztagsschule wurde im Frühjahr die bisher ungenutzte Rasenfläche hinter dem Schulhaus umgegraben und unter fachmännischer Anleitung des Potsdamer Vereins angebaut. Mittlerweile wachsen Tomaten, Zucchini und Gurken nebeneinander. Die Kresse und die Radieserl wurden schon geerntet und in einer großen Verkostungsaktion einer siebten Klassen im Hauswirtschaftsunterricht verarbeitet und gemeinsam verzehrt. „Unsere Schüler erwerben sich in der GemüseAckerdemie Kompetenzen, die dann auch dem regulären Unterricht zu Gute kommen. Gegenseitige Hilfsbereitschaft, der richtige Umgang mit Gartengeräten und die gemeinsame Sorge um das Gemüse lassen nicht nur den Gemüseacker gedeihen, sondern auch die Gemeinschaft“, stellt Markus Heinle schon nach dem ersten Halbjahr fest. „Sie fördern damit die Ernährungs- und Verbraucherbildung, denn die Schüler sehen, wie ihr Essen wächst und dass die Natur nicht alle Kartoffeln gleich groß werden lässt und diese trotzdem schmecken“, lobte Müller den Einsatz der Schule, hier tätig zu werden. Das Projekt der Realschule Neufahrn wird im Rahmen der „Ackerdemia Potsdam e. V.“ von Aldi Süd unterstützt.