SPD Adlkofen

Für Rad­weg Wei­hens­te­phan-Ho­hent­hann

Veröffentlicht am 24.07.2017 in Wahlkreis

Text: Rottenburger Anzeiger, 24. Juli 2017

 
Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins wurde wiedergewählt.
 
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Hohenthann. Kürzlich fand die Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins statt. Nach zwei erfolgreichen Jahren wurde die Vorstandschaft wieder neugewählt. Karin Hagedorn bleibt Vorsitzende, stellvertretende Vorsitzende ist Christine Erbinger.

 

Hagendorn berichtete in ihrem Rechenschaftsbericht über das Ferienprogramm. „Wir nehmen seit drei Jahren mit einem Lese- und Spieleangebot daran teil und sind inzwischen ausgebucht.“ Die Betreuung der Asylbewerber ist stark zurückgegangen, die meisten sind weggezogen und die Unterkunft wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres geschlossen. Die Kontakte zum Helferkreis werden weiter gepflegt. Im Frühjahr fand der letzte Spielenachmittag mit den Flüchtlingen statt und es kamen viele, die schon längst nicht mehr in Hohenthann wohnten. Ein wichtiger Augenmerk nimmt der Hochwasserschutz in der Gemeinde ein, hier besichtigten die Mitglieder die Schutzmaßnahmen in Schmatzhausen. Die Ortsvereinsmitglieder nahmen an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde und im Landkreis teil, wie den Bürgerversammlungen, dem Trinkwasserprojekt oder der Gründung eines Dorfladens in Schmatzhausen, aber auch am Neujahrsempfang des Migrationsbeirats in Landshut und an der Umweltmesse. Die Vorsitzende berichtete darüber hinaus von der Wanderausstellung „Schuld und Sühne?“, mit der sie als zweite Sprecherin des SPD-Arbeitskreises Labertal an neun Stationen in den Landkreisen Kelheim, Straubing, Landshut und südlicher Landkreis Regensburg unterwegs war und Führungen abhielt. „Im Gemeinderat gibt es derzeit drei wichtige Themen“, so Gemeinderätin Christine Erbinger. Um die zwei großen Bauprojekte der Gemeinde, die Sanierung der Grundschule und die Erneuerung und Verbesserung der Kläranlage, zeitnah fertigzustellen, stünden momentan die Vergaben der Bauleistungen im Vordergrund. Daneben sollen auch die Maßnahmen für den Hochwasserschutz schnellstmöglich in die Umsetzung gehen. Außerdem befasse sich der Gemeinderat mit möglichen neuen Baugebieten wie in Schmatzhausen, „Ich kämpfe außerdem dafür, dass wir endlich einen Radweg von Weihenstephan nach Hohenthann bekommen. Ob dieser entlang der Staatsstraße oder vielleicht auf bereits bestehenden Feldwegen realisiert wird, ist eigentlich egal. Hauptsache er kommt“, erklärte Erbinger. Es folgte der Bericht des Kassiers Willi von der Heiden und der Revisor Reinhard Folda bestätigte eine ordnungsgemäß geführte Kasse. Somit wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Wahlkommission führte anschließend die Neuwahlen durch und es wurden Karin Hagendorn als Vorsitzende gewählt, Stellvertreterin wurde wieder Gemeinderätin Christine Erbinger, die Kasse blieb bei Willi von der Heiden, das Amt des Schriftführers übernahm wieder Erasmus von Fürstenberg und als Revisor wurde Reinhard Folda bestätigt. Alle wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl auch an. Karin Hagendorn bedankte sich für ihre Wiederwahl und dankte allen für ihre geleistete Arbeit und die Unterstützung. Karin Hagendorn durfte neben den Mitgliedern die Landtagsabgeordnete Ruth Müller und die Marktgemeinderätin von Essenbach und Kreisrätin Filiz Cetin begrüßen. Den Besuch nutzte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die auch frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, zu einem Bericht über die Situation der Frauenhäuser in Bayern. Überall höre man dasselbe: Die Plätze reichen nicht mehr aus, die Verweildauer steigt an, weil bezahlbarer Wohnraum fehlt und die finanzielle Förderung müsste dringend erhöht werden. Deshalb forderte die Abgeordnete eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser. Kreisrätin Filiz Cetin erläuterte die wichtigsten Themen im Kreis, vor allem die kürzlich beschlossene Verlagerung des Landratsamtes Landshut, um Platz für das Achdorfer Krankenhaus zu schaffen. Es bewerben sich zurzeit die Gemeinden Essenbach, Altdorf und Ergolding für den neuen Standort, so Cetin, entschieden sei noch nichts.

Homepage Ruth Müller