SPD Adlkofen

Förderung für Radschnellweg

Veröffentlicht am 25.11.2019 in Allgemein

Erneute Förderung und Auszeichnung für die Stadt in Sachen Klimaschutz

 

Aus der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes fließen über 106 000 Euro Fördermittel nach Landshut – diesmal zugunsten des Radschnellwegs zwischen Messe und Hochschule. Diese Nachricht hat am Freitag der Parlamentarische Staatssekretär sowie Bundestagsabgeordnete Florian Pronold Oberbürgermeister Alexander Putz überbracht. Zudem überreichte er dem Rathauschef für die gelungene Maßnahme im Sinne einer nachhaltigen Mobilität ein Klima-Zertifikat.

In der Summe sind bereits 1,5 Millionen Euro aus den Fördertöpfen des Bundes an die Stadt geflossen, vorwiegend für Radverkehrsinfrastruktur und weitere Investitionen, die zum Klimaschutz beitragen. Damit, so Pronold, sei Landshut nicht nur niederbayerischer Vorreiter in Sachen Klimaschutz, sondern auch die Stadt, die sich am erfolgreichsten an den Fördertöpfen des Bundes bedient. Erst im Februar erhielt die Stadt eine großzügige Förderung des Bundesumweltministeriums für den Austausch ineffizienter Altleuchten gegen besonders energiesparende LED-Leuchten in den Bauamtlichen Betrieben und im Kinderhaus Montessori. Die aktuelle Förderung deckt knapp 50 Prozent der förderfähigen Kosten für den 450 Meter langen Radschnellweg zwischen Messe und Hochschule ab, den OB Putz im November 2018 für den Verkehr freigab. Für die erfolgreiche Umsetzung der Baumaßnahme zeichnete Pronold die Stadt Landshut darüber hinaus mit dem „Zertifikat über die Einsparung von Treibhausgasemissionen“ aus. Pronold ging auch auf das kürzlich von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm ein. „Damit kriegen wir es hin, unsere Ziele bis 2030 einzuhalten.“ Aber: „Das geht nicht ohne die Kommunen.“ Hierbei hob er das Thema Radverkehr als wichtigen Baustein hervor. Die Stadt Landshut, die bereits 2016 zur fahrradfreundlichen Kommune ausgezeichnet wurde, nimmt hier eine herausragende Stellung ein. „Wir sind auf einem guten Weg – wollen und müssen uns aber weiter verbessern“, so Putz. Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit, um den Staatssekretär über den anstehenden Radwegenetz-Ausbau von Ergolding nach Mitterwöhr über die Isar zur Hochschule zu informieren und ihn um entsprechende Fördermittel zu bitten. Laut Putz wäre der Ausbau einer durchgängigen Radwegverbindung zur Hochschule vor allem für die vielen Studenten aus den angrenzenden Gemeinden attraktiv und würde im Hinblick auf die vielbefahrene und besonders zu Stoßzeiten staugeplagte Konrad-Adenauer-Straße für eine Entlastung sorgen. Pronold signalisierte sein Verständnis: „Jede Entlastung ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Lebensqualität einer Stadt.“

Homepage Ruth Müller