SPD Adlkofen

Einfach mal Danke sagen

Veröffentlicht am 16.05.2017 in Wahlkreis

SPD informierte sich über derzeitige Sicherheitslage der Stadt

Dingolfing. „Die Bürger sollten den Polizisten einmal Dankeschön sagen, wenn ihnen das nächste mal Beamten begegnen“, forderte der SPD-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Peter Gantzer am Montag auf der Sicherheits-Pressekonferenz im Rahmen einer Tour der SPD durch Bayern zusammen mit seiner Landtagskollegin Ruth Müller. Polizeichef Max Mundt informierte über die aktuelle Sicherheitslage der Stadt.

47 Beamte, von denen aber effektiv nur 37 zur Verfügung stehen, ist die derzeitige personelle Lage der Polizei in Dingolfing. Jeder Beamte leistet dort immer mehr Überstunden, um den Bürgern eine optimale Sicherheit zu gewährleisten. Besonders über dieses Thema sprachen die Politiker bei ihrem Besuch in der
Polizeidienststelle. Bayern bildet derzeit wieder mehr Beamte aus. Ruth Müller ist dabei eines besonders wichtig: „Es darf nicht sein, dass die neuen Polizisten nur in großen Polizeiinspektionen eingesetzt werden.“ Denn auch Dingolfing bräuchte dringend mehr Personal. Das weiß auch Landrat Heinrich Trapp, der bei dem Gespräch am Montag dabei war: „Wir wissen, dass die Polizei am Limit ist, finden es aber toll, wie engagiert sie trotzdem ist.“

Positiv äußerte sich Müller über das neue Polizeigebäude, das voraussichtlich im November fertiggestellt wird.
Erfreulich sei, dass auch die Polizei Dingolfing sich bei der Planung mit einbringen durfte. Weiterer Schwerpunkt bei dem Besuch war die steigende Zahl der Einbrüche im Bereich der Polizeiinspektion.
Auch hier könne laut Müller mit mehr Personal mehr bewältigt werden: „Ein Problem in ländlichen Gebieten
ist die sehr große Fläche, die von den Beamten abgedeckt werden muss.“ Doch oft sei die Angst, Opfer einer
Straftat zu werden größer als die tatsächliche Gefahr. Zwar habe Dingolfing eine hervorragende Sicherheitsquote, trotzdem müsse man auch die Sorgen des Volkes in der Politik berücksichtigen,
erklärte Gantzer. Er sagte, dass es immer eine objektive Sicherheitslage und ein subjektives Sicherheitsgefühl gebe.


Mit einer Aufklärungsquote von 61 Prozent stehe Dingolfing überdurchschnittlich da. Nordrhein-Westfalen habe vergleichsweise eine Quote von nur 50 Prozent. „Man kann also sagen, dass Dingolfing ein sehr, sehr sicheres Pflaster ist“, so der Landtagsabgeordnete Gantzer.


Text: Dingolfinger Anzeiger, Lisa Marie Wimmer

Bild: v.l. Die Polizeibeamten Rainer Schön und Johann Aigner (von links), SPD-Kreisvorsitzender
Bernd Vilsmeier, Polizeichef Max Mundt, MdL Ruth Müller, MdL Peter Paul Gantzer und
Landrat Heinrich Trapp.

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