

Sie erzählte, dass sie auf dem Bauernhof ihrer Eltern aufwuchs, wo sie die Bienen aus nächster Nähe beobachten konnte. „Dabei war das Honigschleudern immer die Krönung, da ich den Honig frisch aus den Waben naschen durfte“, berichtete sie und ergänzte: „In meiner Arbeit als Erzieherin begleiten mich die Bienen, der Honig und das Wachs. Mit ist wichtig, die Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.“ Für Eder sei es eine Ehre, das Amt der zehnten bayerischen Honigkönigin zu bekleiden. Es sei ihr ein großes Anliegen, die Bedeutung der Bienenhaltung an die Verbraucher weiterzugeben. Ebenfalls zu Gast war Ruth Müller, welche Bienen- und agrarpolitische Sprecherin der Bayern-SPD-Landtagsfraktion ist. Sie unterstrich, dass nicht nur die Honigbiene in Gefahr sei, sondern auch Wildbienen und andere Insekten bedroht sind. Gründe dafür seien eine zu einseitige Agrarwirtschaft sowie Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit im Umgang mit der Natur. „Bienen und Insekten sind unerlässlich für die Fortpflanzung“, betonte die Landtagsabgeordnete. Bürgermeister Sebastian Satzl führte die Gäste durch den DorfMarkt, welcher mit Bioprodukten bestückt ist und überreichte der Honigkönigin eine Auswahl aus dem Marktangebot. -bac-
Text: Landshuter Zeitung
Homepage Ruth Müller