SPD Adlkofen

Einblick in die Stromversorgung des Marktes Essenbach

Veröffentlicht am 13.02.2025 in Ortsverein

SPD-Ortsverein besucht Betriebssitz des lokalen Stromversorgers ÜZW

Altheim. Im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Monatsversammlung traf sich der SPD-Ortsverein Anfang Februar zu einer Betriebsbesichtigung des lokalen Energieversorgers ÜZW an dessen Firmensitz in Altheim. Ortsvereinsvorsitzender Erhard Fleischmann hatte mit der Firmenleitung diesen Informationstermin organisiert. Empfangen wurden die Mitglieder vom ÜZW-Vorstand Michael Forstner sowie dem Prokuristen Harald Oßner und weiteren Mitarbeitern. Als besonderen Gast wurde der Ortsverein von der Bundestagskandidatin und Stadträtin Anja König begleitet.

Aufmerksam verfolgten die Besucher die aufschlussreichen Ausführungen der Firmenleitung, die mit anschaulichen Beispielen und Grafiken die Funktionsweise des Stromnetzbetriebs sowie der Netzentwicklung der ÜZW im  Gemeindegebiet erläuterte. Beeindruckend ist die Zahl der über 4700 Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von 110 MW, die bis Ende 2024 an das Netz der ÜZW angeschlossen wurden. Um auch weiterhin Erneuerbare-Energie-Anlagen anschließen zu können, ist ein kontinuierlicher Ausbau und fortlaufende Kapazitätsverstärkung des Netzes, auch mit Batteriegroßspeichern, erforderlich, wie Harald Oßner erläuterte. So könne in Zeiten schwacher Abnahme überschüssiger Strom gespeichert und zu erzeugungsschwachen Tageszeiten wieder in das Netz eingespeist werden. Spannend waren auch die Ausführungen des Vorstands zu den aktuell geplanten Projekten, allen voran der Bau eines elektrischen Großspeichers sowie einer Wasserstofferzeugungsanlage. Fragen der Besucher zu den komplexen Zusammenhängen der Stromerzeugung, der Stromverteilung bis hin zur Strompreisbildung und -abrechnung wurden professionell mit Unterstützung anschaulicher, grafischer Darstellungen erläutert. Während und nach dem Vortrag gab es immer wieder interessierte Nachfragen seitens der Genossinnen und Genossen. Auch an das leibliche Wohl war mit einem kleinen Imbiss gedacht. Dabei bot sich abschließend die Gelegenheit schnell noch letzte, offengebliebene Fragen zu beantworten.

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