SPD Adlkofen

Ein Plädoyer für den ländlichen Raum

Veröffentlicht am 28.02.2023 in Allgemein

GeneralsekretärinRuth Müller, MdL gibt beim Vilsbiburger Fischessen die Richtung für den Landtagswahlkampf vor.

Der Vorsitzende der Vilsbiburger SPD, Pascal Padua freute sich über die große Resonanz beim politischen Fischessen am Aschermittwoch. Gekommen war die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die schon sehr oft Gast bei den Vilsbiburger Genossen war – in diesem Jahr erstmals als Generalsekretärin. „Für uns ist die Veranstaltung hier in Vilsbiburg die wichtigste Veranstaltung heute, aber Vilshofen hat schon mal eine hervorragende Einstimmung gegeben“, machte Padua deutlich. 

Ruth Müller bedankte sich für die Einladung und stellte klar, dass mit der BAYERN SPD nicht nur gesödert würde, sondern die Probleme in unserem schönen Bayern auch angegangen werden. „Wir brauchen kein neues Foto über das Mittagessen von Markus Söder. Wir brauchen einen Plan für den Ausbau des Nahverkehrs in ganz Bayern, einen Plan für die hohen Mieten, welche für viele Bürgerinnen und Bürger eine große Belastung darstellen, wir brauchen einen Ministerpräsidenten, der regiert und nicht twittert“, stellte die Landtagsabgeordnete klar.

„Wenn in Kröning als junger Mensch kein Auto habe, bräuchte man über zwei Stunden mit dem ÖPNV, um nach Vilsbiburg zu seiner Ausbildungsstelle zu gelangen. Mit dem Auto wären es knappe 15 Minuten. So geht keine zukunftsgewandte Mobilitätspolitik.“ Neben der Kritik an der ÖPNV-Strategie der Landesregierung ist für Müller die desolate Wohnungspolitik ein weiteres wichtiges Anliegen. „Während Söder in seiner Zeit als Finanzminister 33000 Wohnungen verkaufte, schaffte es seine gegründete BayernHeim gerade mal 234 Wohnungen zu kaufen. Hier schauen wir einfach nach Vilsbiburg. Die Baugenossenschaft hier verfügt über 530 Wohnungen. So geht vernünftige Wohnungspolitik“, lobte Müller.

Für die Generalsekretärin ist klar, dass es einen Richtungswechsel am 08. Oktober bei der kommenden Landtagswahl brauche. „Die SPD ist die Richtige für den Job“, bekräftigte Müller.

Weiterhin konnten die Gäste des Fischessens die erste Bürgermeisterin der Stadt Vilsbiburg begrüßen, die in ihrem Grußwort betonte, dass sie nicht trotz ihrer Rolle als Bürgermeisterin für den Bezirk kandidiere, sondern wegen meiner Rolle als Bürgermeisterin. „Mir liegt die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sehr am Herzen, denn das sind die wichtigen Fragen der Bürgerinnen und Bürger.“ Sibylle Entwistle warb dafür, Strukturen in der Pflege zu stärken. Für sie sei es nicht akzeptabel, dass Menschen oder sogar ganze Familien in die Armut abrutschen, nur weil ein Familienmitglied pflegebedürftig geworden ist.

Ebenso sprach der SPD-Landtagsdirektkandidat für den Landtagsstimmkreis 202 Dingolfing-Landau-Vilsbiburg Dr. Bernd Vilsmeier aus der Gemeinde Marklkofen ein Grußwort. Der 56-jährige Vilsmeier ist beruflich Veterinärmediziner, hat in der Infektions- und Seuchenmedizin promoviert und ist Fachtierarzt für Mikrobiologie und arbeitet bei einem internationalen Pharmaunternehmen. Als zentralen Punkt seiner Kandidatur sieht Vilsmeier die Einführung eines Tariftreue- und Vergabegesetzes bei öffentlich Aufträgen in Bayern an, das als einziges Bundesland noch keines hat. „Hier darf Bayern nicht länger das Schlusslicht der Bundesländer sein“, so Vilsmeier.

Die Bezirkstagskandidatin Anja König sprach ebenso ein kurzes Grußwort. Für Anja König ist es bereits die zweite Kandidatur für den Bezirkstag. „Dieses Mal wird es mit dem Einzug klappen“, gab sich König zuversichtlich, „schließlich gibt es einiges im Bezirk zu tun.“ „Die Kernaufgaben des Bezirks sind vielseitig und wichtig für unsere Gesellschaft. Diese müssen mit einer verantwortungsvollen und gerechten Politik besser gestaltet werden. So muss eine gute medizinische Versorgung in jeder Region Niederbayerns ein klares unantastbares Ziel sein“, stellte Anja König klar.

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