SPD Adlkofen

Ein Blick in die nahe Vergangenheit der Region

Veröffentlicht am 24.04.2015 in Wahlkreis

Die beiden Abgeordneten Rita Hagl-Kehl (MdB) und Ruth Müller (MdL) besuchten das Vilsbiburger Heimatmuseum

Zwischen den zwei Ausstellungen nutzte die Landauer Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl, die auch zugleich Betreuungsabgeordnete für den Landkreis Landshut ist, die Gelegenheit zu einem Besuch im Vilsbiburger Heimatmuseum zusammen mit ihrer Kollegin aus dem Bayerischen Landtag, Ruth Müller.

Hagl-Kehl, die sich als Historikerin für das Thema Zeitgeschichte interessiert, ließ sich von Museumsleiter Lambert Grasmann in die Entstehung des Vilsbiburger Heimatmuseums und seiner Schwerpunkte einführen. Zahlreiche Sonderausstellungen zur Frühgeschichte, aber auch der näheren Zeitgeschichte wurden in den letzten Jahren gezeigt und allesamt in den Bildbänden der „Museumsschriften“ vorgestellt, damit auch künftige Generationen ein Bild davon haben, was in akribischer Fleißarbeit recherchiert wurde.

„Unsere nächste Sonderaktion steht kurz bevor“, informierte Grasmann die beiden Abgeordneten, die zusammen mit den SPD-Stadträten Theresa Bergwinkl und Hans Sarcher vor Ort waren. „70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs wollen wir die Erinnerung an die Überlebenden des „Todesmarsches“ wachhalten“, so Grasmann. Henry Neugebauer, der an diesem Marsch teilnehmen musste, und dem die Flucht in Seyboldsdorf gelang, schildert in der „Vilsbiburger Museumsschrift Nr. 16“ seine Erinnerungen an die Schrecken der NS-Diktatur. Rita Hagl-Kehl, die direkt von der Ausstellungseröffnung „Rückkehr ins Leben - SS-Geiseln am Pragser Wildsee“  in Schönberg kam, zeigte sich ob der Schilderungen dort sehr bewegt und dankte dem Heimatverein Vilsbiburg, dass sie dieses Thema in der Region aufgreifen.  „Wir stehen in der Verantwortung, dass das Geschehene nicht vergessen wird“, mahnte auch die Landtagsabgeordnete Ruth Müller.

Homepage Ruth Müller