SPD Adlkofen

Die Kommunalwahlen im Visier

Veröffentlicht am 27.06.2013 in Ortsverein

Die neugewählte Vorstandschaft der SPD Essenbach

Erhard Fleischmann und Andreas Stahl bekommen mit Filiz Cetin Verstärkung in der Vorstandschaft

Einige Neuerungen gab es bei der Neuwahl der Vorstandschaft der SPD Essenbach am Donnerstag im Gasthaus Wimmer: Die beiden bisherigen Vorsitzenden Erhard Fleischmann und Andreas Stahl wurden einstimmig bestätigt, künftig wird es mit Filiz Cetin eine weitere stellvertretende Vorsitzende in der Essenbacher SPD geben.

Vorsitzender Erhard Fleischmann informierte die SPD-Mitglieder in seinem Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins im vergangenen Jahr. So wurden Mitgliederversammlungen durchgeführt, die Aktion des „Bürgerdialogs“ gestartet und gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Ohu-Ahrain verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und besucht. MdB Florian Pronold war im vergangenen Jahr in der Gemeinde zu Gast, um sich über die Wiedereröffnung der Bahnhaltepunkte in Ahrain und Mirskofen zu informieren. Dies sei auf Initiative der Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller passiert, da der Nahverkehrsplan im Landkreis derzeit neu konzipiert wird. Durch diese Bahnhaltepunkte könnten die Pendler Richtung Landshut, München und Regensburg von der Straße auf die Schiene gebracht werden und so auch die Diskussion um einen Weiterbau der B15neu über Essenbach hinaus obsolet machen.
Zudem habe man erst kürzlich in einer Nominierungskonferenz Filiz Cetin als Bürgermeisterkandidaten der SPD aufgestellt, was in der Bevölkerung auf sehr positive Resonanz gestoßen sei, so Fleischmann.

Kassierer Heribert Rauscher legte einen umfassenden Kassenbericht vor und Marianne Bontzol konnte eine einwandfreie Kassenführung bestätigen, sodass die Vorstandschaft entlastet werden konnte.
Unter der Leitung der Kreisvorsitzenden Ruth Müller wurden die Neuwahlen zügig durchgeführt und der bisherige Vorsitzende Erhard Fleischmann wurde einstimmig wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen künftig zwei Stellvertreter: Andreas Stahl und Filiz Cetin. Die SPD im Landkreis Landshut hat sich an dem Frauenqualifizierungsprogramm „SoFIA“ beteiligt, um mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu begeistern. Die 37jährige Mitarbeiterin einer Krankenhasse aus Essenbach konnte so schon viele Einblicke in verschiedene politische Ebenen gewinnen.

Die Kassenrevision übernehmen künftig Heribert Rauscher und Thomas Neß. Doch auch einen Ausblick auf die nächsten Termine gab es bei der Jahreshauptversammlung. Am 14. Juli findet im Rahmen des Sommerfestes der SPD Ohu-Ahrain der „Bürgerdialog“ statt. Außerdem wird die Ausstellung „150 Jahre Sozialdemokratie“ vom Landesvorsitzenden MdB Florian Pronold eröffnent. Am 28. Juli wird in der Eskara Essenbach die Abschluss-Veranstaltung des Bürgerdialogs mit Florian Simbeck durchgeführt. Im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung werden dann auch die Kreistagskandidaten aus Essenbach für die SPD nominiert.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller informierte außerdem über die aktuelle Landkreispolitik, insbesondere im Gesundheits-Bereich. Es sei wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die medinzinische Versorgung in der Fläche erhalten bleiben müsse, so Müller. Die aktuelle Gesundheitspolitik von schwarz-gelb statte die Krankenhäuser finanziell sehr schlecht aus, für Investitionen gebe es nicht genügend Geld und durch den Entzug der Ermächtigungen der kassenärztlichen Vereinigung für die Fachärzte in Vilsbiburg werde der ländliche Raum noch mehr geschwächt. „Ein falsches Signal angesichts einer älter werdenden Bevölkerung“, mahnte Ruth Müller. Mit dem Bau des Hospizes und dem Neubau der Krankenpflegeschule habe man das Krankenhaus Vilsbiburg gestärkt und biete qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze wohnortnah an. Ähnlich sei es mit der AHB-Einrichtung in Rottenburg, die eine wunderbare Ergänzung zum geriatrischen Schwerpunkt bilde. Anerkennung fand die Ankündigung der Landtagskandidatin Ruth Müller, die im Zuge der Amigo-Verwandten-Affäre im Bayerischen Landtag öffentlich erklärt hatte, die „erste gläserne Abgeordnete“ in der Region werden zu wollen.

Homepage Ruth Müller