
Martin Schulz, Ruth Müller und Josef Fuß
Hallertauer Josef Fuß und Ruth Müller beim Präsidenten des Europäischen Parlaments

Hallertauer Josef Fuß und Ruth Müller beim Präsidenten des Europäischen Parlaments
Die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz im Anschluss an die Veranstaltung „Vision Europa“ im Hans Leinberger Gymnasium nutzten die beiden Hallertauer Josef Fuß, Hopfenanbauer aus Lutzmannsdorf und die Kreis- und Gemeinderätin Ruth Müller aus Pfeffenhausen.
Am 10. Dezember 2012 konnte MdEP Martin Schulz den Friedensnobelpreis für die Europäische Union in Oslo entgegennehmen. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass „Frieden, Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit“ die zentralen Punkte seines Vortrags waren.
Josef Fuß, der dem Spendenaufruf in thüringischen Mertendorf zum Neuguss der Kirchenglocken folgte, erhielt im Gegenzug die Vorgängerglocke. Die aus dem Jahre 1921 stammende Glocke, erinnert an das europäische Friedensjahr 1989 und soll als Friedensglocke an den steten Frieden unter den Menschen mahnen. Seit dem Sommer 2012 ist die Glocke in der Hallertau auf Reisen und erklingt zu besonderen Anlässen. So auch an jenem Montag im Dezember, an dem Martin Schulz den Friedensnobelpreis entgegennahm. Josef Fuß schilderte dem leidenschaftlichen Europäer die Idee der „Hallertauer Friedensglocke“ und lud gemeinsam mit der Kreis- und Gemeinderätin Ruth Müller den Präsidenten zu einem Besuch in die Hallertau ein.
„Es war das historische Verdienst vieler visionärer Europäer, dass sie nach dem Ende des 2. Weltkriegs Deutschland die Hand zur Versöhnung gereicht haben und es so ermöglichten, dass eine Demokratie aufgebaut werden kann, und wir heute in Frieden leben“. Es sie eine wunderbare Idee, mit einer Friedensglocke die nachfolgenden Generationen an den Wert des Friedens zu erinnern, zeigte sich Schulz beeindruckt.
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