SPD Adlkofen

Bildungs- und Kommunalpolitik im Visier

Veröffentlicht am 23.09.2012 in Regionalpolitik

Heinz Uekermann, Johannes Faden, MdL Reinhold Perlak, Johanna Uekermann, Peter Stranninger, Ruth Müller

Sommerfest der SPD Geiselhöring mit politischer Talkrunde

Bestens vernetzt präsentierte sich die SPD Geiselhöring bei ihrem Sommerfest am 22. September 2012 in Hirschling: Aus dem ganzen Einzugsbereich des SPD-Arbeitskreises Labertal waren SPD-Mitglieder zum Spanferkelessen zum "Kopfpauschalenpreis" und anschließenden Politik-Talk gekommen.

Auch die Kreisvorsitzende aus dem Landkreis Landshut und stellvertretende Sprecherin des SPD-Arbeitskreises Labertal, Ruth Müller war nach Geiselhöring gekommen, um die freundschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und Projekte für die kommenden Monate zu überlegen.

MdL Reinhold Perlak freute sich, erstmals beim SPD-Sommerfest einen "Politik-Talk" anzukündigen, der von den designierten Kandidaten für die Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahl bestritten wurde. "Bedauerlich sei es, dass Andrea Ypsilanti wegen einer schweren Erkrankung kurzfrstig absagen musste", so MdL Perlak. Doch er freue sich, mit der "quirligen" Kreisvorsitzenden aus dem Nachbarlandkreis Landshut Ruth Müller in der politischen Talkrunde begrüßen zu dürfen.

Gemeinsam mit Peter Stranninger, dem Kandidaten der SPD Straubing für die Landtagswahl machte Ruth Müller deutlich, dass man für einen Politikwechsel in Bayern kämpfen werde. Die unsäglichen Fehlleistungen der bayerischen Staatsregierung in der Bildungspolitik, in der Sozialpolitik und in der Vernachlässigung des ländlichen Raums werden wir aufzeigen. Und auch an die vermeintliche Wirtschaftskompetenz der CSU werden wir erinnern, indem wir auf die Milliardenverluste bei der Bayerischen Landesbank eingehen!

Stranninger und Müller haben beide schulpflichtige Kinder an der Grundschule bzw. am Gymnasium. "Die Einführung des achtstufigen Gymnasiums mit einer Verlagerung des Unterrichts bis in die späten Nachmittagsstunden und in das Elternhaus hinein seien eine Zumutung für die bayerischen Schülerinnen und Schüler!". Es könne nicht angehen, dass in einer Zeit, in der es immer mehr zu lernen gebe, in der die Menschen immer älter werden und immer länger arbeiten sollen, auch an der Zeit für die Bildung gespart werde. Das G8 sei lediglich ein "Lehrereinspar-Programm" gewesen. Wenn 14jährige Gymnasiasten von halb sieben morgens bis halb sechs Uhr abends unterwegs seien, hätten diese längere Arbeitszeiten als viele Berufstätige.

Ein Trauerspiel sei auch die Lehrerzuteilung an den Schulen - sowohl für die Schulleitungen, als auch für die betroffenen Lehrer, machte Müller deutlich. Junge Lehrer erfahren oft erst zwei, drei Wochen vor Schulbeginn ihren künftigen Einsatzort und müssten dann Hals über Kopf einen Umzug organisieren, berichtete sie von Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis. Und dass Lehrer dann nur ab September einen Anstellungsvertrag erhalten und zu Beginn der Sommerferien dann nicht wüßten, ob sie weiterbeschäftigt werden, sei ein Versagen der Politik. Jungen Menschen müsse auch eine berufliche Perspektive gegeben werden - um Familien zu gründen, brauchen auch Lehrer einen sicheren Arbeitsplatz und ein geregeltes Einkommen.

Auch Johanna Uekermann, stv. Juso-Bundesvorsitzende und Kandidatin für die Bundestagswahl sowie Heinz Uekermann, der für den niederbayerischen Bezirkstag kandidieren will, stellten sich dem Publikum vor und griffen sozialdemorkatische Themen heraus.

Homepage Ruth Müller