Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller informieren sich am Bienen-Lehrpfad
Neben dem Titel „Perle im Altmühltal“ darf sich Riedenburg auch mit dem der „Bienenstadt“ im Landkreis Kelheim schmücken. MdL Johanna Werner-Muggendorfer, selbst begeisterte Imkerin, überzeugte sich gemeinsam mit ihrer Landshuter Kollegin Ruth Müller nun von dem neuen Trend zur Natur.
Seit einem Jahr können sich die Besucher auf dem Bienen-Lehrpfad in Riedenburg von dem Fleiß der tüchtigen Honigsammlerinnen überzeugen. Sechs Völker, das sind ungefähr 250.000 Bienen leben in dem kleinen Paradies, das unter der Regie von Imker Markus Hämmerl mit Unterstützung des Riedenburger Obst- und Gartenbauvereins am Ufer des Main-Donau-Kanals angelegt wurde. Derzeit entsteht hoch über der Stadt ein Bienenwald an dessen Rand Vogelkirsche und Salweide, Feldahorn, Hasel, Esskastanie sowie andere Bäume und Sträucher angepflanzt werden, die den Bienen den besten Blütenstaub für die Honigproduktion bieten. Wie auf dem Lehrpfad am Kanal informieren auch hier übersichtlich gestaltete Tafeln über Imkerei, Biene, Honig und Wachs. Die 14 Tafeln auf dem Bienenlehrpfad hat Markus Hämmerl selbst entworfen und gefertigt. Entstanden war die Idee während der Vorbereitungen zum Niederbayerischen Imkertag, der im vergangenen Jahr in Riedenburg statt fand.
„Privatinitiativen dieser Art sind wirklich vorbildlich,“ betont MdL Ruth Müller, die in ihrer Funktion als eine der vier SPD-Vertreter im Ausschuss für Ernährung,. Landwirtschaft und Forsten auf Einladung von Johanna Werner-Muggendorfer nach Riedenburg gekommen war. Beide Politikerinnen lobten die Anstrengungen der Imker, die Riedenburg damit zur Bienenstadt im Landkreis gemacht haben. Ruth Müller: „Es wird für die Kommunen immer wichtiger solch naturnahe Flächen zu erhalten.“ Zudem habe Riedenburg mit dem Bienen-Lehrpfad und -Wald auch seine Attraktivität im Tourismus steigern können.
Foto: Die Bienenkästen wurden von den Jüngsten aus dem Riedenburger Kindergarten bemalt: MdL Johanna Werner-Muggenorfer mit Imker Markus Hämmerl und ihrer Kollegin Ruth Müller