SPD Adlkofen

Besichtigung des Landtags

Veröffentlicht am 13.08.2014 in Allgemein

Ruth Müller informierte 50 Vilsbiburger über die Arbeit im Landtag

Auf Einladung der Landshuter Abgeordneten Ruth Müller nutzten 50 Bürger aus Vilsbiburg die Gelegenheit, den bayerischen Landtag zu besuchen. Organisiert hatte die Fahrt die Vhs Vilsbiburg unter Leitung des Zweiten Bürgermeisters Hans Sarcher.

Ruth Müller informierte die Besucher über ihre Arbeit und über die Abläufe im Plenarsaal des bayerischen Landtags. Müller erläuterte dabei auch ihren politischen Werdegang, der vor 25 Jahren mit ihrer ersten Kreistagskandidatur für die Landjugend begann. Die 47-jährige verheiratete Mutter eines 15-jährigen Sohnes hat in den letzten 30 Jahren in der freien Wirtschaft gearbeitet. „Durchaus eine Seltenheit im bayerischen Parlament, in dem viele Abgeordnete in ihrem früheren Erwerbsleben als Juristen, Beamte oder Selbständige tätig waren“, sagte Müller.

Die Diskussion mit den Besuchern aus dem Vilstal verlief angeregt zu vielen Themen der Landes-, aber auch Kommunalpolitik. Müller stellte dabei die Arbeit in ihren beiden Ausschüssen „Gesundheit und Pflege“ und „Landwirtschaft, Ernährung und Forsten“ vor. Gerade der Bereich der Gesundheitspolitik sei eng mit ihrem kommunalpolitischen Engagement als Kreisrätin verbunden, da sie seit 18 Jahren im Verwaltungsrat von Lakumed tätig sei. „Ich finde es wichtig, dass auch Abgeordnete aus ländlichen Regionen im Ausschuss sind, die dann wissen, wie weit die Entfernungen tatsächlich sind, die meist ohne öffentliche Verkehrsmittel bewältigt werden müssen“, sagte Müller.

Der Arbeitsalltag und die Themenvielfalt, mit denen die bayerischen Landtagsabgeordneten konfrontiert sind, kamen ebenso zur Sprache wie auch die Frage nach dem Einkommen und der Vereinbarkeit des Abgeordneten-Lebens mit der Familie. „Unsere Arbeitstage sind sehr unregelmäßig“, bestätigte Ruth Müller. Eine 60-Stunden-Woche sei laut Müller die Regel, es gibt eben keinen Acht-Stunden-Tag und wie im normalen Arbeitsleben, Zeiten der Hochkonjunktur. Dafür habe die Abgeordnete dann auch mal einen freien Vormittag oder einen freien Abend. Und den einen oder anderen Termin könne man genauso gemeinsam mit der Familie wahrnehmen. Neben dem Besuch im Maximilianeum lernten die Besucher bei einer vom Busfahrer Josef Hofmeier spontan angebotenen Stadtrundfahrt noch die Innenstadt und viel Interessantes über München kennen. Darüber hinaus blieb noch Zeit für einen Bummel über den Viktualienmarkt und in der Fußgängerzone.

Bildunterschrift: Die Besuchergruppe um den Zweiten Bürgermeister Hans Sarcher (vorderste Reihe, 4. von links) diskutierte angeregt mit der Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller (3. von links).

 

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