
SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher bei "tandler.com" in Buch
Buch. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher ist derzeit unterwegs, um sich ein Bild von vielen wichtigen Themen vor Ort zu machen. Dazu zählt auch die Digitalisierung. So besuchte SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher am Mittwoch mit einer SPD-Delegation das Bucher Unternehmen „tandler.com“. Die Firma hat sich mit der Software-Entwicklung für Wasser- und Kreislaufwirtschaft einen großen Namen gemacht. Man leiste IT im Dienste der Umwelt. Der Inhaber und Diplom Mathematiker Reinhard Tandler zählt dabei quasi zu den Pionieren der Digitalisierung. Denn er entwickelte bereits 1976 in Großrechenzentren Software, wie er stolz berichtete.
Markus Rinderspacher wurde von einer Delegation, die aus der Landtagsabgeordneten Ruth Müller, Bundestagskandidatin Anja König, Bürgermeister Franz Göbl, Kreisrat Gerhard Babl, Gemeinderätin Sabine Gröger und dem Bucher SPD-Urgestein Karl-Heinz Becker bestand, begleitet. Reinhard Tandler stellte den Politikern stolz seine Firma vor. Das 1985 gegründete Unternehmen ist mit einem stetig wachsenden Team aus Mathematikern, Informatikern und Ingenieuren mit der Software- und Verfahrensentwicklung im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft und Urbanhydrologie beschäftigt. „Wir entwickeln an den Standorten in Deutschland und weltweiten Dependancen in Kooperation mit führenden nationalen und internationalen Forschungsinstituten und Universitäten, Berechnungs- und Analyseverfahren für siedlungswasserwirtschaftliche Fragestellungen und innovative Lösungen für professionelle und effiziente Weiterentwicklung von IT Systemen für die Wasser- und Kreislaufwirtschaft“ so Tandler. Kunden der Firma sind Kommunen, Industrie, Internationale Länder und Lehreinrichtungen. „Wir entwickeln Verfahren, die umgesetzt in Computerprogrammen, so früher nicht möglich waren. Wir ersetzen somit nicht nur Vorhandenes, sondern schaffen einen Fortschritt. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze, zugleich fallen aber auch vorhandene weg“ so Tandler.
Tandler untermauerte seine Worte mit einer Firmen-Präsentation mit Grafiken. Er verschwieg dabei nicht, was Unternehmen im Zuge der Digitalisierung benötigen würden. Dazu zähle zweifelsfrei ein schnelles Internet, wofür man in Buch lange kämpfen musste. Bürgermeister Franz Göbl bestätigte dies in einem anschließenden Statement. Es sei sehr schwierig gewesen, ein schnelles Internet für Buch zu bekommen. Tandler forderte zudem, dass die Digitalisierung in den Schulen und weiterführenden Schulen gelernt und gelehrt werden sollte. Tandler nutzte seinen Vortrag auch, um vor leichtfertigen Datenauslagerungen in „Clouds“ zu warnen. Er warnte zudem vor einer zu großen IT-Gläubigkeit. „Ich selber würde mich nicht in ein selbst fahrendes Auto setzen“ so Tandler. Markus Rinderspacher resümierte abschließend: „Es war faszinierend, Reinhard Tandler und seine Firma kennenzulernen. Respekt, was sie alles aufgebaut haben“
Text: Landshuter Zeitung, 12. August 2017