SPD Adlkofen

Bayern verdient bessere Regierung

Veröffentlicht am 16.02.2013 in Ortsverein

"Aschermittwoch" der SPD - Ruth Müller und Sebastian Hutzenthaler sprachen

"Bayerns Wirtschaft ist stark, die Arbeitslosenzahlen niedrig. Unternehmerische Spitzenleistung und Innovation, sowie fleißige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bringen diesen Erfolg", erklärte die SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller beim Fischessen der Altdorfer SPD. Dabei kritisierte sie aber auch die schwarz-gelbe Staatsregierung, die unverdienterweise mit diesem Erfolg prahle und damit diesen hart erarbeiteten Wohhlstand gefährde.

Die Veranstaltung im Frauenbauer-Saal eröffnete Hans Seidl mit der Feststellung, dass mti den niederbayerischen Veranstaltungen am Aschermittwoch sich bereits der Wahlkampf für die Wahlen im September ankündige. "Die Menschen würden mehr solidarische Gerechtigkeit erwarten", drückte der SPD-Ortsvorsitzende die Hoffnung vieler Bürger aus. "Viele Arbeitnehmer und Rentner haben im vergangenen Jahr Jahrzehnt einen Kaufkraftverlust hinnehmen müssen".

"Die CSU hat im Geiste des Neoliberalismus in den letzten 20 Jahren 49 staatseigene Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen für rund 7,3 Milliarden Euro verscherbelt", prangerte Ruth Müller an. "Das ist unterm Strich noch nicht einmal ein Bruchteil von dem, was die CSU beim Landesbankdesaster an bayerischem Volksvermögen vernichtet hat. Und das auch noch in kürzerer Zeit".

Die Politikerin nannte hier stolze Unternehmen wie die Bayernwerke, Bayerngas, die Bayerische Versicherungskammer, Deutsche Aerospace - DASA -, die Staatliche Molkerei Weihenstephan. Das Landesbank-Desaster zieht auch seine Kreise bis nach Altdorf, stellt Ruth Müller weiter fest. So müssen nun die Mieter der 206 in Altdorf befindlichen GBW-Wohnungen um ihr "Dach über dem Kopf" bangen. Der Freistaat Bayern weigert sich, hier tätig zu werden. Die großspurig angekündigte "Sozialcharte XXL" schützt zwar die Käufer und Verkäufer, aber nicht die Mieter, schimpfte die SPD-Kreisvorsitzende.

Der bayerischen Schulpolitik widmete sich Sebastian Hutzenthaler, zweiter Bürgermeister aus Ergoldsbach. Der Pädagoge, der 17 Jahre lang an der Hauptschule Altdorf unterrichtete und jetzt Rektor der Mittelschule Schönbrunn ist, sieht für die zur Mittelschule umbenannte Altdorfer Schule eine gute Zukunftsfähigkeit. "Für den ländlichen Raum ist diese Perspektive, wegen zu weniger Schüler, aber nicht so erfreulich", zeigte sich der Redner überzeugt. Nach seiner Schilderung werde es zu mehr "Schülertourismus" und damit zu einem "Konjunkturprogramm" für die Busunternehmen kommen.

Im Verlauf seiner Rede plädierte Sebastian Hutzenthaler für eine Aufwertung der wohnortnahmen Schulen. "Die Bindung der Jugend zu ihrer Heimat muss erhalten bleiben". Die Lösung wäre die Gemeinschaftsschule, analysierte der Pädagoge. Er verwies darauf, dass der Schulstress beim Übertritt in weiterführende Schulen Eltern, Kinder und Lehrerschaft belaste.

"In Bayern ist die Schulqualität gut, aber das System ungerecht", führte Sebastian Hutzenthaler weiter aus. "Die Bildungsgerechtigkeit darf nicth vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein". Deshalb sei die Abschaffung der Studiengebühren richt.

Der Politiker forderte aber auch finanzielle Verbesserungen für die berufliche Bildung. Mit dem Appell, die Lnadtags- und Bundestagswahlen auch für einen Richtungswechsel in der Politik zu nutzen, beendete stellvertretende Landrätin Christel Engelhard diese Veranstaltung. Weiter warb sie auch für eine bessere Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt Landshut.

Foto:
Ruth Müller und Sebastian Hutzenthaler, hier mit Christel Engelhard, Hans Seidl, Manfred Leneis und Michael Kapfhammer, referierten beim traditionellen Fischessen der Altdorfer SPD.

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