Dringlichkeitsantrag der SPD Landtagsfraktion zu den Zugausfällen - Langfristige Personalplanung fehlt - Staatsregierung muss im Verkehrsausschuss berichten
Die SPD-Landtagsfraktion hält die gehäuft auftretenden Zugausfälle bei der Bahn für inakzeptabel. Betroffen ist unter anderem die wichtige Strecke München - Prag, die in der Ferienzeit nicht mehr fahrplanmäßig bedient werden kann. Zuständig sind private Eisenbahngesellschaften, die im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) verkehren. Daher fordert die SPD Landtagsfraktion in einem aktuellen Dringlichkeitsantrag, der am Donnerstag (17. Juli) dem Plenum zur Beratung vorliegt, einen Bericht der Staatsregierung im Verkehrsausschuss und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation bei den betroffenen Verkehrsunternehmen. „Wir wollen, dass die Menschen das Auto stehenlassen und den Zug nehmen und so zum Klimaschutz beitragen. Daher müssen Staatsregierung und die Bayerische Eisenbahngesellschaft dringend bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Lokführer gewährleisten. Es ist eine Schande, dass in einem so wichtigen Industrieland wie Deutschland die Züge nicht planmäßig verkehren“, erklärt die Abgeordnete Ruth Müller.