SPD Adlkofen

Aktuelle jagdpolitische Themen diskutiert

Veröffentlicht am 06.05.2015 in Landwirtschaft & Forsten

aus: Jagd in Bayern 5/2015 / M. Maier

Praktikable Lösungen statt Ideologie - Arbeitsgespräch mit der SPD
„Was wir benötigen, sind praktikable Lösungen, nicht Ideologien" Mit dieser Aussage gab Horst Arnold, Abgeordneter und jagdpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, die Grundlinie des Treffens zwischen BJV-Präsident Prof. Dr. Vocke und Vertretern der SPD-Landtagsfraktion vor.

Zusammen mit den Abgeordneten Ruth Müller und Herbert Woerlein wurden aktuelle jagdpolitische Themen diskutiert - und viel Übereinstimmung festgestellt: So entsprechen die gegenwärtigen Landtagsanträge der SPD zum Schutz der Wiesenbrüter und zum Verbot besonders gefährlicher Pflanzenschutzmittel dem Anliegen der bayerischen Jägerinnen und Jäger, das Niederwild zu fördern.

Auch der SPD-Antrag zur weiteren Evaluierung der waldbaulichen Fortschritte im Bergwald ist gerade mit Blick auf die staatlich kontrollierten ForstbetriebesinnvoR. Übereinstimmung herrscht dem Grundsatz nach auch beim Thema Zwangsversicherung bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Die Solidargemeinschaft besitzt zweifelsohne einen hohen Stellenwert - „Ungleiches darf aber nicht zwangsweise gleich behandelt werden", so der Abgeordnete Arnold. Während der jagdliche Einsatz der Nachtzieltechnik kontrovers diskutiert wurde, war man sich einig, dass revierübergreifende Bewegungsjagden ausschließlich auf Schwarzwild ein effektives Mittel zur Wildschweinregulierung darstellen. SPD und BJV wollen sich künftig stärker miteinander austauschen.

 

Homepage Ruth Müller