SPD Adlkofen

Zauberhaftes Martini-Gans-Essen der SPD-Ergolding im Gasthaus Proske

Veröffentlicht am 21.11.2012 in Soziales

Foto v.l.n.r: Marianne Bontzol, Korbinian Deliano, Ruth Müller, Ursula Egner, Hermann Halfer, Cornelia Czichon

Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller referierte beim Martini-Gans-Essen der SPD Ergolding mit vielen Gästen aus den Egoldinger Vereinen

Am 16.11.2012 fand wieder das beliebte Martini-Gans-Essen der SPD-Ergolding statt, zu dem die Ortsvereinsvorsitzende Ursula Egner zahlreiche Gäste aus der lokalen Politik und den örtlichen Vereinen willkommen heißen konnte. Wie schon in den letzten Jahren sorgte auch dieses Mal ein Zauberer mit magischen Showeinlagen für gute Unterhaltung.

Bevor Überraschungseier verschwanden und aus Bällen Würfel wurden, zog die SPD-Kreisrätin Ruth Müller in einer kurzen Ansprache einen Vergleich zwischen dem heiligen Martin und der SPD. Beide, so Müller, zeigten und zeigen sich solidarisch gegenüber anderen – ersterer, indem er seinen Mantel teilte, und letztere, indem sie sich seit nun mehr fast 150 Jahren für soziale Politik einsetze.
Für die Sozialdemokraten war „Teilen mit jenen, die wenig oder nichts haben“, schon immer selbstverständlich. Nicht umsonst heißen unsere Grundwerte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ – sozusagen unser Kompass bei der Navigation durch den politischen Alltag.

Anhand dieser drei Begriffe zeigte Müller Paralellen auf: Die "Freiheit" hänge eng mit der wechselvollen Geschichte Deutschlands zusammenhänge. Die Freiheit wurde erkämpft, sie wurde den Deutschen wieder genommen und friedlich zurückerobert. "Lassen wir nicht zu, dass die ewig Gestrigen das wertvolle Gut der „Freiheit“ wieder infrage stellen", so Müller.

"Gerechtigkeit" müsse sich darin zeigen, dass der Wert der Arbeit in unserer Gesellschaft wieder hergestellt wird. Dazu gehört auch ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn. Gleichzeitig muss die Zunahme der Leiharbeit bekämpft werden. Unternehmer, die ein Geschäftsmodell haben, dass darauf basiert, dass die Allgemeinheit das monatliche Einkommen aufstockt, haben kein Geschäftsmodell!

Unzufrieden zeigt sich die Kreisrätin mit der bayerischen Landesregierung. „Die CSU hat die letzten Jahre eine unsoziale Politik zulasten vieler junger Talente in Bayern gemacht. Viele Studienwillige und Studienfähige sind auf der Strecke geblieben“, erklärte Müller und forderte die Abschaffung der Studiengebühren an bayerischen Hochschulen. "Solidarität" sei es eben auch, wenn junge Menschen, unabhängig von ihrem Geldbeutel ein Studium durchführen können, um sich getreu dem Motto der SPD „Bildung macht die Menschen frei“ in ihrem Leben entfalten können.

Im Anschluss an Müllers Worte und nachdem Brust oder Keule verzehrt waren, übernahm der Zauberer Herman Halfen das Programm. Ob mit Seilen, Bällen, oder Karten, Halfen verstand es, die kleinen und großen Zuschauer in Staunen zu versetzen.

Homepage Ruth Müller