v.l.:Harald Unfried, Ute Kubatschka, Anja König, Johanna Werner-Muggendorfer, Ludwig StieglerUte Kubatschka erhielt die höchste Auszeichnung der Bayern-SPD
Der Mann mit dem roten Pollunder, MdB Ludwig Stiegler (65), bis vor kurzem Landesvorsitzender der SPD, kam extra aus Berlin, um Stadträtin Ute Kubatschka mit der Georg-von-Vollmar-Medaille auszuzeichnen. Die SPD hatte dazu am Freitag, 18 Uhr, enge und langjährige Weggefährten von Ute Kubatschka in das Clubzimmer des "Bernlochner" eingeladen. Die junge SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König begrüßte natürlich an erster Stelle die Familie Kubatschka. An der Seite der Stadträtin saß Ihr Ehemann Horst Kubatschka, bis 2005 langjähriger Abgeordneter und Stadtrat, auf der anderen Seite die drei erwachsenen Kinder Ulrike, Horst und Markus. Alle drei natürlich SPD-Mitglieder.
Der Dreigesang "Triaphonika" sorgte dezent für die musikalische Umrahmung. Bundestagskandidat Harald Unfried (44) dankte in einem kurzen Beitrag den Kubatschkas für die Förderung gerade der jungen Leute in der Partei, "sonst wäre ich jetzt nicht der Kandidat für die Wahl am 27. September", so Unfried.
Luwig Stiegler schilderte zunächst den Lebensweg von Georg Karl Josef Heinrich von Vollmar, nach dem die Medaille benannt wurde.
Dann wandte sich Stiegler der Geehrten zu. Sie hat am 11. Juni 1941 im Sudetenland, Olbersdorf (heute Tschechei) das Licht der Welt erblickt. Nach der Vertreibung (1946), folgten Jahre in Velden, Obertraubling und Regensburg. 1964 heiratete sie Horst Kubatschka und zog mit ihm nach Landshut. Am 1. Mai 1966 wurde Ute Kubatschka SPD-Mitglied. Der langjährige SPD-Landesvorsitzende listete die vielen Verdienste der Geehrten in der Kommunalpolitik, auf Bezirks- wie auch auf Landesebene auf. Besonders ihren Einsatz für die Frauenquote hob Stiegler hervor, Stetigkeit und Ausdauer seien die Markenzeichen: „Wenn die ein Ziel hat, dann sparst du dir den Widerstand.“ Sie sei immer "sehr hartnäckig, zielstrebig und streitfähig" gewesen, "aber sie strahlt auch Liebe, Güte und Wärme aus", so Stiegler, und dann fügte er schmunzelnd hinzu: "Ute ist somit nahe an der Vollkommenheit." Ganz persönlich nochmals Stiegler: "Du, liebe Ute, warst mir immer eine gute Genossin, Freundin, Partnerin und Ratgeberin."
Schließlich händigte Stiegler unter dem Beifall der Gäste die knallrot gebundene Urkunde sowie die Georg-von Vollmar-Medaille an eine strahlende Ute Kubatschka aus und umarmte sie innig. Ein bewegender Augenblick. Die SPD-Bezirksvorsitzende Werner-Muggendorfer steckte ihr die Verdienst-Nadel an und Anja König gratulierte für den Stadtverband mit einem wunderschönen Strauß Blumen.